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Inhalt des Testaments 2017-07-11T13:25:49+00:00

Inhalt des Testaments

Die Erbeinsetzung

Durch die Erbeinsetzung bestimmen Sie, wer Ihr Rechtsnachfolger wird. Der Erbe tritt mit Ihrem Ableben unmittelbar in Ihre Rechte und Pflichten ein, er erbt also neben Vermögen auch Ihre Schulden und wird automatisch Eigentümer. Er ist verpflichtet, die von Ihnen im Testament zusätzlich verfügten Vermächtnisse und Auflagen zu erfüllen.

Das Vermächtnis

Mit einem Vermächtnis wenden Sie einem Dritten einen bestimmten Vermögensgegenstand zu. Es kann sich beispielsweise um einen Geldbetrag, ein Sparkonto, Wertpapiere, GmbH-Anteile, Wertgegenstände oder eine Immobilie handeln. Ihr Erbe ist verpflichtet, Ihr Vermächtnis aus dem Nachlass zu erfüllen. Der Bedachte wird mit dem Erbfall nicht automatisch Eigentümer, sondern muss seinen Anspruch gegenüber dem Erben geltend machen.

Ein Beispiel:

Ein kinderloses Ehepaar unterstützt seit vielen Jahren gemeinnützige Projekte. In seinem Testament setzt der Ehemann seine Ehefrau zur Alleinerbin ein und vermacht 40.000 Euro einer gemeinnützigen Stiftung. Die Auflage Sie können Ihren Erben oder Vermächtnisnehmer mit gewissen Auflagen beschweren, indem Sie beispielsweise an- ordnen, dass Ihr Sohn Alleinerbe sein soll, dieser aber verpflichtet ist, z. B. 25 Jahre die Grabpflege zu besorgen oder mit einem Teil des Nachlassvermögens eine Stiftung zu errichten

Steuervorteile nutzen

Gemeinnützig anerkannte Körperschaften wie inländische Stiftungen und Vereine sind von der Erbschaft- und Schenkungsteuer freigestellt. Wird einer Stiftung oder einem Verein testamentarisch oder durch eine lebzeitige Schenkung etwas zugewendet, fällt hierfür keinerlei Erbschaft- oder Schenkungsteuer an. Da sich der verbleibende Nachlass durch die Zuwendung an die Stiftung oder den Verein reduziert, sind die übrigen Begünstigten möglicherweise mit einem geringeren Steuersatz belastet und zahlen dadurch geringere Erbschaftssteuern.

Außerdem gilt bei gemeinnützigen Stiftungen, nicht bei Vereinen: Wenn sich ein Erbe oder Vermächtnisnehmer entschließt, Teile des ihm zugewendeten Betrags innerhalb von zwei Jahren seit Erbanfall einer Stiftung zu schenken, wird ihm bereits gezahlte Erbschaftsteuer anteilig erstattet. Dies gilt nicht, wenn der Erbe oder Vermächtnisnehmer den der Stiftung zugewendeten Betrag bei seiner Einkommensteuer in Abzug bringt. Ob eine Erstattung der Erbschaftsteuer oder die Geltendmachung bei der Einkommensteuer günstiger ist, hängt von der individuellen Erbschaft und der Einkommenssituation ab.
Da Stiftungen grundsätzlich auf Dauer angelegt sind, eignen sie sich gut für die Testamentsgestaltung. Erblasser, die ihren Nachlass oder einen Teil davon für ihre eigene oder eine andere gemeinnützige Stiftung einsetzen, können so dafür sorgen, dass ihr gesellschaftliches Engagement nachhaltig weiterlebt. Eine Stiftung oder ein Verein kann per Vermächtnis oder auch mittels Erbschaft testamentarisch bedacht werden.

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