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Stiftung oder Verein bedenken 2017-07-11T13:26:47+00:00

Stiftung oder Verein bedenken

Stiftung von Todes wegen

Es besteht die Möglichkeit, von Todes wegen eine eigene Stiftung zu errichten. Dies kann durch Erbeinsetzung, Vermächtnis oder durch Auflage erfolgen. Die Stiftung entsteht mit dem Todestag des Stifters (rückwirkend, nach Anerkennung durch Stiftungsaufsicht bzw. Finanzamt) – wenn die letztwillige Verfügung den gemeinnützigkeits-, bzw. stiftungs- rechtlichen Anforderungen genügt. Um das zu gewährleisten, ist bei der Stiftungsgründung von Todes wegen dringend anwaltliche oder notarielle Beratung geboten.

Gründung zu Lebzeiten

Da bei der Gründung einer Stiftung von Todes wegen eine Reihe rechtlicher Schwierigkeiten auftauchen können, ist zu überlegen, ob nicht besser zu Lebzeiten bereits eine Stiftung mit einem kleineren Vermögen gegründet wird, die dann testamentarisch bedacht werden kann. Dies bietet dem Stifter für die Erstkapitalausstattung lebzeitig Steuervorteile. Gleichzeitig behält er die Verfügungsmöglichkeit über sein übriges Vermögen. Daneben erhält der Stifter die Gewissheit, dass die Stiftung wirksam und seinen Wünschen entsprechend errichtet ist.

Einen Verein bedenken

Ebenso wie eine Stiftung können Sie auch einen der Mitgliedsvereine des Albert-Schweitzer-Verbands testamentarisch bedenken.

Zwei Beispiele:

Ludwig und Sabine Meier sind verheiratet und haben keine Kinder. Sie sind wirtschaftlich gut gestellt. Da sie sich langfristig für einen guten Zweck engagieren möchten, unterstützen sie den „Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e. V.“ Im ersten Formulierungsbeispiel vermacht Herr Meier dem „Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e.V.“ einen Geldbetrag in Höhe von 40.000 Euro. Im zweiten Beispiel setzt das Ehepaar den „Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e.V.“ in einem sogenannten Berliner Testament als Schlusserbe ein.

Beispiel 1:

Erbeinsetzung mit Vermächtnisanordnung für einen Verein

Ludwig Meier
Erfurter Str. 8
30000 Uslar

Uslar, den 5. Februar 2008

Testament
Alle früher von mir errichteten Testamente widerrufe ich hiermit.

Ich, Ludwig Meier, geboren am 10. Mai 1950 in Cottbus, setze meine Ehefrau Sabine Meier, geborene Schulze, geboren am 25. November 1955 in Dietz, wohnhaft in Uslar, Erfurter Str. 8, zu meiner Alleinerbin ein. Dem „Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e.V.“, Am Festungsgraben 1 in 10117 Berlin, vermache ich 40.000,- Euro.

Ludwig Meier

Beispiel 2:

Erbeinsetzung eines Vereins als Schlusserben, Berliner Testament

Ludwig und Sabine Meier
Erfurter Str. 8
30000 Uslar

Uslar, den 5. Februar 2008

Testament
Alle früher von uns errichteten Testamente widerrufen wir hiermit.

Wir, Ludwig Meier, geboren am 10. Mai 1950 in Cottbus, und Sabine Meier, geborene Schulze, geboren am 25. November 1955 in Dietz, setzen uns gegenseitig zu alleinigen Vollerben ein. Schlusserbe beim Tod des Überlebenden von uns und Erbe von uns beiden, wenn wir beide gleichzeitig oder kurz hintereinander aus gleichem Anlass versterben sollten, ist der „Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e.V.“, Am Festungsgraben 1 in 10117 Berlin. Ludwig Meier Ich habe das Testament gelesen und bin mit dem Inhalt in vollem Umfang einverstanden.

Sabine Meier

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